Bühnenverlag Weitendorf

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Titeldetails

Der beste Koch der Welt

von Paul Maar

Szenisches Konzert von Martin W.G. Obermeier und Paul Maar

Drei Versuche hat der Koch nur, um für seine Königin ein Mahl zuzubereiten, wie sie’s noch nie, noch wirklich nie gekostet hat! Das ist die Quittung dafür, dass er so prahlerisch behauptet hat, der beste Koch der Welt zu sein. Und es wird mächtig brenzlig für ihn, denn die Königin ist weit gereist. Alles, was er ihr anbietet, kennt sie schon. Da steht nicht mehr nur sein guter Ruf, sondern plötzlich sein ganzes Leben auf dem Spiel. Der Koch gibt alles, er rührt und würzt, er siedet, brutzelt und schäumt – und mit ihm das ganze Orchester, bis hin zur verzweifelten Kakophonie. Nur seine Küchenhilfe, ewig hungrig und stets zu schlecht behandelt, behält am Ende den Überblick. In aller Einfalt – ob gespielt oder echt – findet sie endlich, wonach die Königin verlangt.

Kochen und Komponieren verlangen nach einem gewissen Fingerspitzengefühl für die besten Zutaten, den perfekten Zeitpunkt und die richtige Temperatur. Vor allem aber das Handwerk verbindet beide Künste oder aber trennt den Meister vom Scharlatan! Und so destilliert Martin W.G. Obermeier im Verlauf seiner Partitur zum einen aus berühmten Orchesterwerken ihre theatralische Essenz heraus, legt die Zutaten offen auf den Tisch und zeigt beim Kochen, wie alles wieder zusammenfinden muss. Zum anderen spinnt er in eigenen Arien, und Rezitativen das musikalische Geschehen auf genau diesen Grundmotiven fort, als ob er selbst bei den alten Köchen gelernt hätte… für junge wie erfahrenere Hörer ein Festmahl!

Komposition: Martin W.G. Obermeier
Besetzung: 2 Darsteller/innen, 1 Sängerin, 1 Pianist/in
Instrumentierung: Instrumentalbesetzung: Flöte, Piccoloflöte, 2 Oboen, Klarinette, 2 Hörner, 2 Trompeten (auch Flügelhorn), Posaune, Schlagzeug, Pauken, Streicher
Alter: empfohlen ab 7
Uraufführung: Theater Pfütze, Nürnberg


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