Der kleine Mombotz
von Veronika te Reh
Ein Musical nicht nur für Kinder
Der kleine Mombotz ist ein böser Geist – zumindest behauptet er das. Als er eines Nachts das ängstliche Mädchen Viviana heimsucht, ahnt er allerdings nicht, dass diese Begegnung alles verändern wird. Denn Viviana freundet sich einfach mit ihm an. Eigentlich hat der kleine Mombotz den Geheimauftrag, das Treffen der guten Geister zu sabotieren. Denn nur so bekommt er vom großen Mombotz seine heiß begehrte eigene Maske und ist dann endlich auch ein richtiger böser Geist. Aber mit Hilfe der guten Geister wagen die beiden Freunde schließlich das Unmögliche: Sie stehlen den Bösen ihre Masken und nehmen ihnen damit ihre Macht über die Menschen.
Eine mitreißende Geschichte über eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, über Mut und den beherzten Blick über den Tellerrand. Und gleichzeitig eine Verbildlichung innerer Konflikte des Mädchens Viviana - zwischen Angst und Neugier, Geborgenheit und Alleingelassensein, Gut und Böse.
Die unterschiedlichen Welten aus denen Viviana und der kleine Mombotz stammen, spiegeln sich auch in Wolfgang Königs großartiger Partitur wider.
Der Stil reicht von der sphärischen Welt der Elfen, Feen und Lichtkönigin bis zu den dunklen Welten der bösen Geister mit verzerrten und fratzenhaften Klängen.
1990 lief „Der Kleine Mombotz“ im Weihnachtsprogramm des SWF, aber 1991 wurde er sogar an Heiligabend im 1. Programm gesendet und 1992 noch einmal zur besten Sendezeit nachmittags um 14.00 Uhr in 1 Plus - dem damaligen Kultursender der ARD. Diese Fernseh-Fassung des SWF mit dem Chor der Musikschule Beckum-Warendorf unter der Leitung der Autoren ist auf der Seite www.kindermusical.de noch zu sehen.
Komposition: Wolfgang König
Alter: empfohlen ab 5
Für junge Akteure ab: 8
Länge: 1:30