Bühnenverlag Weitendorf

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Titeldetails

Shoot the Moon

von Reihaneh Youzbashi Dizaji

Steffen, Yussuf und Tor, die Losergang, eint nur eines, nämlich dass sie alle Außenseiter sind. Steffen, weil er ein fieser Bully ist, Tor und Yussuf, weil sie aus ärmlichen Verhältnissen kommen. Als die Klasse ins Schullandheim fährt, bleiben die Loser übrig. Schlecht gelaunt sitzen sie den Unterricht in der Parallelklasse ab. Schlecht gelaunt spielen sie nachmittags Fußball. Bis Naomi auftaucht. Für Steffen ist sie eine neue Zielscheibe, für Tor das Mädchen seiner Träume und für Yussuf endlich eine Vertraute. Doch Naomi ist anders, sie lässt sich nicht vereinnahmen, sie nennt die Dinge beim Namen. Bei einem gemeinsamen Theaterbesuch eskaliert die Situation. Steffen tyrannisiert seine Gang, doch erstmals läuft es für ihn nicht günstig. Denn Tor findet das Stück eigentlich spannend und Yussuf will sowieso Schauspieler werden. Und Naomi konfrontiert Steffen schließlich mit Gefühlen, die er lieber nicht wahrhaben würde.

Drei Jungs glauben, dass es ihre Not lindert, wenn sie sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen. Doch eine Notgemeinschaft ist weit entfernt von einer Freundschaft. Und es braucht nicht viel, um dieses erbärmlich schlechte Schauspiel zu entlarven. Am Ende des schnellen, präzisen Stückes tragen die vier zwar ein Kostüm, aber sie spielen zum ersten Mal unverstellt miteinander.

Besetzung: 1 Dame(n) , 3 Herr(en)
Alter: empfohlen ab 14
Frei zur: UA
Preise und Auszeichnungen: Grips Theaterpreis 2025


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